Droht den NONPROFIT-Organisationen ein dualer Abschluss?

  1. Gemäss Art. 69 a ZGB. Vgl. dazu auch Zöbeli, Daniel/Exer, Arthur/Baumann, Andreas: Rechnungswesen, Revision und Steuern für Vereine, Zürich 2010, S. 15 f.
  2. Gemäss Art. 83 a ZGB. Vgl. dazu auch Zöbeli, Daniel/Neubert, Luzius: Jahresabschluss und Finanzen von Stiftungen, Zürich 2009, S. 15 ff.
  3. Reglement über das Zewo-Gütesiegel für gemeinnützige Organisationen, Art. 11 Abs. 3, Zürich 2013.
  4. Swiss Foundation Code 2009, Empfehlung 26, S. 115 ff.
  5. Ausführlich dazu: Müller, Kaspar/Eberle, Reto (Hrsg.): Swiss GAAP FER 21, Zürich 2011.
  6. Vgl. Swiss GAAP FER 2012/13, Einleitung zu Swiss GAAP FER 21.
  7. Die Schwellenwerte von Art. 727 OR, die für die ordentliche Revision gelten, sind höher als diejenigen von Swiss GAAP FER 1/2: «Gesellschaften, die zwei der nachstehenden Grössen in zwei aufeinander folgenden Geschäftsjahren überschreiten: a. Bilanzsumme von 20 Millionen Franken, b. Umsatzerlös von 40 Millionen Franken, c. 250 Vollzeitstellen im Jahresdurchschnitt.»
  8. Vgl. dazu z. B. Löwe, Marion: Rechnungslegung von Nonprofit-Organisationen, Berlin 2003, S. 143 ff.
  9. Sehr herzlich danken die Autoren Dr. iur. RA und LL.M.Eur.
    Florian Zihler vom Eidgenössischen Amt für das Handelsregister (EHRA) für seinen wertvollen Input zum Thema Eigenkapital bezüglich des revidierten Obligationenrechts einerseits und Swiss GAAP FER 21 andererseits.
  10. Vgl. Swiss GAAP FER 2012/13, Anhang 2 zu Swiss GAAP FER 21.
  11. Vgl. Suter, Daniel/Teitler-Feinberg, Evelyn: Das neue Rechnungslegungsrecht, eine Entlastung für KMU?, in: Der Schweizer Treuhänder, 2012/11, S. 834–843, insb.S.838 f.
  12. Vgl. Swiss GAAP FER 2012/13, Anhang 2 zu Swiss GAAP FER 21, Ziff. F.
  13. In der Einleitung zu Swiss GAAP FER 21 werden grössere Organisationen im Sinne von Swiss GAAP FER 21 wie folgt definiert: «Als grosse Nonprofit-Organisationen im Sinne von Ziffer 3 und Ziffer 27 gelten Organisationen, wenn sie an zwei aufeinanderfolgenden Bilanzstichtagen zwei der nachfolgenden Grössen erreichen: – Bilanzsumme 2 Millionen Franken; – Erlöse aus öffentlichem Beschaffen von unentgeltlichen Zuwendungen (Spenden, Legate) und zweckbestimmte Gelder der öffentlichen Hand (öffentliche Beiträge) insgesamt 1 Million Franken; – bezahlte Arbeitnehmer für 10 Vollzeitstellen im Durchschnitt des Geschäftsjahres.»
  14. Dies ist aber kein Freipass für die generelle Ausklammerung von Stiftungen als konsolidierende Holding. Vgl. dazu: Florian, Zihler: Die Konzernrechnung gemäss dem künftigen Rechnungslegungsrecht; ein besonders umstrittener Bereich der parlamentarischen Beratung, in: Der Schweizer Treuhänder 2012/5, S. 284–291, insb. S. 287 ff. 15) Stiftung Zewo: Erläuterungen zur Konsolidierung, Zürich, August 2008, S. 1 «Da bei Nonprofit-Organisationen oft keine finanzielle Beherrschung im klassischen Sinn vorliegt, avancieren die Kriterien ‹führungsmässige Beherrschung› (Organbeherrschung, wesentliches Weisungsrecht), ‹Auftritt im Spendenmarkt› (Image und Marktauftritt) und ‹Geldströme› (Triage Spendeneinnahmen) zu zentralen Leitkriterien. Diese haben jedoch nicht die gleiche Trennschärfe wie die finanziellen Beteiligungsverhältnisse.»

 


Dieser Beitrag ist ebenfalls im Schweizer Treuhänder 2014/1-2, S. 18-24 publiziert worden.

Koautorin ist : Evelyn Teitler-Feinberg