KMU-Management (Unternehmensführung/ Geschäftsführung)

Die Datenflut in einem Unternehmen ist enorm. Die Herausforderung ist aus diesen Daten die richtigen Informationen zur Überwachung und Steuerung der unternehmerischen Tätigkeit möglichst automatisiert zu bekommen. In einem kleineren, integrierten KMU-Softwaresystem mit typischen Modulen wie Verkauf, Einkauf, Warenwirtschaft, Salärwesen und Hauptbuch können die gängigen Informationen über Standardauswertungen gewonnen werden.

Sobald man aber die anfallenden Unternehmensdaten direkt aus den verschiedenen Datenbeständen, zwecks Analyse und Betrachtung von bestimmten führungsrelevanten Zusammenhängen, sammeln und aufbereiten will, kann man von einem Business-Intelligence (BI) Projekt sprechen.

Bei kleineren Verhältnissen kann die benutzer- oder fallspezifische Datenaufbereitung und Auswertung meistens über ein gängiges Office Programm (z.B. Excel oder MS Access) erfolgen. Solche Zusatzauswertungen können sein:

  • Kundenstatistiken, Produktestatistiken
  • Inventarauswertungen, Analysen
  • Produkte oder Spartenerfolgsrechnungen
  • einfachere Kennzahlenanalyse, spezielle Controlling-Auswertungen

Bei einem grösseren KMU mit komplexerem IT-Umfeld kann BI über spezielle Programme realisiert werden. Dies kann bis zu einem umfangreichen automatisierten Analyse, Kontroll- und Planungssystem gehen. Entsprechende Auswertungen können sein:

  • Umfassende Kennzahlenanalyse oder Management Cockpits
  • Balanced Scorecards
  • Mehrdimensionale Online-Sichten auf Verkaufsdaten und Kundenverhalten
  • Konsolidierungen von bestimmten Daten über verschiedene Organisationseinheiten
  • Komplexe Budgetierungs- und Planungssysteme mit vollständiger Projektion der zukünftigen finanziellen Unternehmensentwicklung
  • Monotoring (automatische Überwachung von bestimmten Transaktionen und Ausgabe von Berichten, wenn bestimmte Kriterien erfüllt sind)

Die im gesamten Unternehmensprozess anfallenden Daten bieten bei richtiger und gezielter Sichtweise entscheidende zusätzliche Informationen sowie einen Wissensvorsprung und erhöhen das Verständnis für die Zusammenhänge sowie Auswirkungen von bestimmten Veränderung in der Wertschöpfungskette des Unternehmens. Die gewonnenen Informationen und Erkenntnisse müssen schliesslich im Rahmen eines Performance-Managements auch in die Planung und Strategie einfliessen.