KMU-Management (Unternehmensführung/ Geschäftsführung)

Mit einem Managementsystem werden die unternehmerischen Wertschöpfungsprozesse wie Beschaffung, Produktion, Auftragsabwicklung, Innovation, Marketing, etc. abgebildet, gesteuert und verbessert. Im Vordergrund steht immer die unternehmerische Tätigkeit, die mit den typischen Managementprozessen wie:

  • Planung
  • Organisation (Aufbau-, Ablauforganisation, Projektmanagement)
  • Personalmanagement
  • Finanzkontrolle
  • Informations- und Kommunikationsmanagement
  • Risikomanagement

gesteuert wird.

Managementsysteme waren ursprünglich eher auf den Bereich Qualitätsmanagement (QM-System) ausgerichtet. Dabei geht es darum, dass ein Unternehmen - insbesondere auch gegenüber seinen Kunden - dokumentieren kann, dass es in der Lage ist hohe Qualitätsanforderungen zu erfüllen. Ein bekanntes QM-System ist ISO 9001.

Managementhandbuch - Darin werden die Grundlagen des Systems wie Systemträger (Unternehmen), Produkte, Unternehmenspolitik und -Philosophie, Aufbauorganisation umschrieben. Weiter werden die Führungsprozesse (Unternehmensplanung, Führungsinstrumente, etc.), die Ressourcen (Personal, Infrastruktur) sowie Wertschöpfungsprozesse (Beschaffung, Herstellung, Auftragsabwicklung, etc.) festgehalten.

QM-Systeme sind sehr umfangreich und "mischen" sich in praktisch alle unternehmerischen Bereiche ein. Das macht sie aber auch schwerfällig und teuer. Wenn der Detaillierungsgrad zu umfangreich ist, wird der Gebrauch in der Praxis eher als "proforma" Übung empfunden. Die Managementsysteme werden jedoch laufend den praktischen Bedürfnissen angepasst. Ebenfalls kann es Sinn machen ein bestehendes internes Kontrollsystem (IKS) in die finanzrelevanten Prozesse einzubauen.